|
Hannes
Bauer´s Orchester Gnadenlos
|
||||
|
Die
Rock & Roll Renntierstory
|
||||
|
|
![]() |
|
||
|
Hier ist die Geschichte des Rock & Roll Renntieres Wir schreiben das Jahr 1869. Vom Rock´n Roll Renntier: keine Spur. Wir schreiben das Jahr 1986: Erste Spuren des kommenden Rock´n Roll Renntieres lassen sich verfolgen. Damals war es noch ein kleiner Honda Civic, der, mit einer Anhängerkupplung ausgestattet, den mit Musikinstrumenten überladenen (geliehenen) Anhänger zu jedem Auftritt schnaufte, mehr als 80 km/h durfte man nicht fahren mit Anhänger, mehr hätte der kleine Civic auch gar nicht geschafft. Sah schon witzig aus, der kleine Wagen, und der ungefähr dreimal so hohe und doppelt so lange zweiachsige Anhänger. Der kleene Ziffke, der macht das schon! So schleppte sich die Band von Auftritt zu Auftritt, nach jedem Auftritt musste der Anhänger beim Verleiher wieder abgegeben werden, dann war es meistens schon 5 oder 6 Uhr (Morgens), auch im Winter, wenn wir völlig kaputt, zunächst die Anlage wieder in den Übungsraum in Hannover zurückbrachten, und dann den Anhänger wieder zum Verleiher... Bei 15 Grad minus ohne Handschuhe einen Anhänger abkuppeln, ist eine wahre Freude. Das haben wir jahrelang gemacht, weil ich der einzige in der Band war, der den "Ziffke" mit Anhängerkupplung hatte, da musste man natürlich diese Anhänger-Aktion bringen. Dann kam 1996 die große Wende. Steffi Stephan, mein guter Freund und Panik-Bassist, hatte damals einen großen amerikanischen Wagen, einen Blazer, den er uns für ein paar Auftritte auslieh. Da passte die ganze Anlage hinein, und wir mussten die ganze Strafaktion mit dem Anhänger nicht mehr machen. Ab da ging mir die Glühbirne auf: Du brauchst keinen PKW, sondern ein Auto, in dem Du die Band und die Anlage zusammen transportieren kannst. Sowas ist aber teuer. Aber, da ich ein Rock & Roll-Sparschwein war, konnte ich mit dem Erlös aus dem PKW und dem Ersparten aus 1000 und einer Nacht Rock & Rolls endlich 1996 den Wagen kaufen, den wir brauchten: Einen VW T4 Transporter, lange Version, in den die komplette Anlage, sowie die Band mit hineinpasste. Der wurde dann getauft als das "Rock & Roll Renntier 1". Das war ein braves rotes Schnauferl, mit 78 PS für 3 Tonnen, die er zubewegen hatte. Die Kasseler Berge wurden zu unseren natürlichen Feinden, weil man teilweise noch von vollbeladenen Sattelschleppern überholt wurde. Trotzdem war das gut, die Anhänger-Aktion und abgefrorene Finger entfielen seitdem. Das ging auch so ein paar Jahre gut, der Kampf mit den Bergen und zuwenig PS unter der Haube, dann kam dieser grauenhafte Unfall 2002, dem das Rock & Roll Renntier 1 zum Opfer fiel, der ist ja zur Genüge beschrieben, danach gab es dann das R & R Renntier 2. Ein wunderbares Auto, auch ein VW T4, aber viel schneller, leiser und komfortabler, als das Renntier 1. Genau 10 Jahre jünger. Dieses Renntier 2 hat seinen Dienst gemacht von 2002 bis Januar 2009. Das R & R Renntier Nr. 2 hat mittlerweile 305.000 Kilometer für uns gearbeitet und bekommt ab Januar in Izmir sein Gnadenbrot, im warsten Sinne des Wortes, denn dort fährt ein fröhlicher Bäckersmann morgens damit seine Fladenbrote zu den Kunden. Für den Schrott noch war es noch zu gut, aber als Langstrecken-fahrzeug wollte ich es nun nicht mehr einsetzen, sonst wäre irgendwann mal "Alte Autos und Rock & Roll live", angesagt gewesen, irgendwo Breakdown zwischen Kiel und Freiburg, und das ist leider nur als Songtext lustig. Was nun? Ab 2.2.2009 hat
das Rock & Roll Renntier Nr. 3 seinen Dienst angetreten. Das Rock & Roll Renntier 3 ist auch wieder in der Traditionsfarbe Rot. Abbildung folgt in der Ahnengalerie der Rock & Roll Renntiere. |
||||